• ABC des Dampfens

    14500 Die Schreibweise für die Bezeichnung von Akkus ist genormt. Die ersten beiden Zahlen stehen für den Durchmesser ( in mm ), die nächsten beiden bezeichnen die Länge und die letzte Zahl die Bauform des Akkus. Beim 14500er Akku bedeutet dies also: 14 mm Durchmesser, 50 mm lang und die Zahl 0 steht hier für eine ovale Bauform.
    18650 Der gängigste Akku mit einer Kapazität von bis zu 3000 mAh
    510 Gewinde Das am meisten gebräuchliche Gewinde aller Akkuträger.
    Akku Meistens Lithiom-Ionen-Akku, versorgt Geräte mit elektrischer Energie.
    Akkubezeichnung Flattop, Nuppel, ICR, IMR…. Das I bezeichnet hierbei den Lithium – Ionen – Akku, das R steht für die Bauweise und der mittlere Buchstabe beschreibt die chemischen Zusätze. IMR: Das M bedeutet Mangan, kurzfristig können hohe Stromabgaben erfolgen. ICR: Das C bezeichnet Cobalt. Die Stromabgabe erfolgt langfristig und gleichmäßig. Flattop = flacher Kopf, bei manchen Geräten mit Nuppel.
    Akkuträger Die Hülle, in der ein Akku verbaut wird. Je nach System kann der Akku entfernt werden oder ist fest verbaut.
    Atomizer Auch als Verdampferkopf bezeichnet, ist dieses Element wichtigster Bestandteil des Verdampfers. Im Atomizer befinden sich Docht und Heizwendel. Letztere wird durch Energiezufuhr zum Glühen gebracht, wodurch das über den Docht transportierte Liquid verdampft und anschließend inhaliert werden kann.
    BDC Abkürzung für “Bottom Dual Coil”. Bei einem BDC-Verdampfer finden sich zwei Heizwendeln (Coils) im unteren Bereich des Verdampfers, was einen stetigen Liquidnachfluss sichert.
    Clearomizer Bei Clearomizern handelt es sich um Tankverdampfer, die mit einem komplett oder teilweise transparenten Tank ausgestattet sind.
    DCC Abkürzung für “Dual Coil Cartomizer”. DCC-Verdampfer verfügen über zwei Heizwendeln, die gleichzeitig aktiviert werden, was für eine deutlich stärkere Dampfentwicklung sorgt.
    Driptip Mundstück für E-Zigaretten. Viele Driptips verfügen über einen standardisierten Anschluss und lassen sich gegen andere Modelle austauschen.
    Dryburn Als Dryburn wird ein Vorgang bezeichnet, mit dessen Hilfe sich stark verschmutzte Wicklungen reinigen lassen. Dazu wird die Heizwendel des Verdampfers freigelegt und für wenige Sekunden ohne Liquidzufluss zum Glühen gebracht. Durch die hohe Hitzeentwicklung lassen sich so Liquidrückstände beseitigen.
    Flash Der Flash steht für die Wirkung des Nikotins nach der Inhalation. Der Begriff wird jedoch auch häufig mit der Inhalation von Dampf und dem damit verbundenen Gefühl in Hals und Lunge in Zusammenhang gebracht.
    Geregelter Akku Bei diesen Geräten ist eine Elektronik integriert, die dafür sorgt, dass die Dampfmenge geregelt werden kann (VV, VW). Zudem schützt sie den Akku bei falscher Verwendung.
    Getakteter Akku Diese Elektronik sit dafür zuständig, konstant die gleiche Dampfmenge abzugeben.
    Heizwendel Die Heizwendel ist elementarer Bestandteil des Verdampfers. Sie besteht aus einer spiralförmigen Wicklung aus Draht (meist Kanthaldraht), die um einen Docht (i.d.R. Glasfaserschnur) gelegt wurde.
    Liquid Aus Propylenglykol (PG), pflanzlichem Glyzerin (VG), destilliertem Wasser, Aromen und gegebenenfalls Nikotin bestehende Verbrauchsflüssigkeit für E-Zigaretten. Liquids werden der Heizwendel zugeführt und dort bei Aktivierung der E-Zigarette in Dampf umgewandelt.
    mAh Die Akkuladung wird in Milliampèrestunden gemessen und je höher sie ist, desto seltener muss der Akku geladen werden. Rechnungsbeispiel: werden 2.000 mAh angegeben, so liefert der Akkuträger eine Stunde 2.000 mA oder 10 Stunden lang 200 mA Strom, bevor er entladen ist.
    PG Die Abkürzung PG steht für Propylenglykol, einem Hauptbestandteil von Liquids. Dabei handelt es sich um einen Lebensmittelzusatz (E1520), der zur Bindung von Aromastoffen benötigt wird.
    Selbstwickelverdampfer Auch kurz als “Selbstwickler” bezeichnet, steht dieser Begriff für Verdampfer, bei denen die Heizwendeln durch den Nutzer selbst hergestellt werden. Dieser Vorgang wird als Wickeln bezeichnet, da der Kanthaldraht um den Docht, in der Regel eine Glasfaserschnur, gewickelt wird. Selbstwickelverdampfer zeichnen sich daher durch vergleichsweise geringe Unterhaltskosten aus, da keine Atomizer nachgekauft werden müssen.
    Tankomizer Verdampfer, der mit einem Tank ausgestattet ist. Ist der Tank ganz oder teilweise transparent, spricht man von einem Clearomizer.
    Temperature control (TC) Verfügt ein gerät über Temperature control, so kann die Dampftemperatur manuell eingestellt werden.
    Ungeregelter Akkuträger Auch mechanische Akkuträger genannt, verfügen sie über keine Elektronik. Sie bestehen aus einem Ein/Aus-Schalter, einer Metallröhre und einer Aufnahmevorrichtung für den Verdampfer. 
    Verdampfer Neben dem Akku wichtigster Bestandteil der E-Zigarette. Im Verdampfer wird das Liquid verdampft, sodass es anschließend inhaliert werden kann. Typische Bestandteile eines Verdampfers sind Tank, Basis, Heizwendel bzw. Atomizer und Mundstück. Gängige Verdampfertypen sind Cartomizer, Tankomizer, Clearomizer und Selbstwickelverdampfer.
    VG Die Abkürzung VG steht für Vegetable Glycerin, also pflanzliches Glyzerin und damit einen der Hauptbestandteile von Liquids. Ein hoher VG-Anteil macht sich durch dichteren Dampf und dickflüssigeres Liquid bemerkbar.
    VV, VW Hier wird die Spannung (VV – variable voltage) bzw die Leistung (VW-variable wattage) geregelt. Damit kann die Dampfmenge optimal an den eigenen Geschmack angepasst werden.
    Widerstand (ohm) Je geringer der Widerstand, desto mehr Strom kann durch den Verdampfer fliessen. Je mehr Strom, desto heisser glüht die Heizwendel im Verdampfer, welche wiederum den Geschmack des Liquids beeinflusst.
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