• Tut sich eigentlich mal was in der Schweiz?

    Es ist schon bald wieder so weit und der jährliche Weltnichtrauchertag findet am 31. Mai statt. Grund genug für die Medien, sich natürlich auch wieder einmal mit dem Thema "E-Zigarette" oder "E-Rauchen" oder den Tatsachen angepasst sogar auch mal "E-Dampfen" zu beschäftigen. 

    Eine wahre Flut an den üblichen Pro und Contra - Artikeln bricht wieder einmal über einen herein und pflichtgemäss lesen wir natürlich alles, was uns in die Finger kommt (ja, alles...). 

    Da teilt z.B. die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ), Martina Pötschke-Langer mit, dass "...haben Experten erneut eindringlich vor den Gefahren von E-Zigaretten gewarnt und klare gesetzliche Regelungen gefordert. «Mit jedem Zug wird ein Chemikaliengemisch inhaliert. Insbesondere bei hohem Dauerkonsum kann eine Krebsgefährdung nicht ausgeschlossen werden».

    Aha. 

    Ich dachte, dass der hohe Dauerkonsum von ganz normalen Zigaretten eine Krebsgefährung auch nicht ausschliesst. Aber was weiss denn ich schon? 

    Andere Medien berichten darüber, dass E-Zigaretten ein gefährlicher Chemie-Cocktail sind. Wieder andere regen sich darüber auf, dass Jugendliche zur Sucht verführt werden könnten. 

    Und dann gibt es die andere Seite, die berichtet, wieviel weniger Raucher es gibt, da diese aufs Dampfen umgestiegen sind. Und dass noch niemand am Dampfen gestorben sei. 

    Das Übliche halt, denke ich mir gerade. Keine neuen Argumente auf beiden Seiten und stets irgendwie die gleichen Meinungen. 

    Und gerade als ich mir so überlege, was ich davon halten soll, dass die WHO dazu aufruft, an diesem Tag doch gleich alles aufzugeben, das Rauchen wie auch das Dampfen, schmunzle ich über den neusten PR-Gag eines deutschen Unternehmens: die starten nämlich just an diesem Tag eine "DampfstattRauch"-Challenge. Dabei soll man als Beweis für den Wechsel ganz einfach fotografieren, wie man seine Zigarettenpackung vernichtet.

    Ich lehne mich aufgrund meiner ziemlich reichhaltigen Erfahrung mit Jugendlichen jetzt mal frech aus dem Fenster und vermute, dass es da dann schon den einen oder anderen gibt, der Vater's Zigi stibitzt und vernichtet, um dann den ersehnten Gutschein für ne nette Dampfe zu bekommen.... aber wahrscheinlich denke ja nur ich so und die Jugendlichen würden so etwas niiiiie tun ;-)

    Die Meinung dieses Herstellers ist legitim, klar und betriebswirtschaftlich gesehen absolut ok.

    Happy-smoke unterstützt grundsätzlich den Gedanken der WHO und findet auch, weder das Eine noch das Andere - das wäre optimal. Aber auch wir finden, wenn schon, dann eben... dampfen. Bis man uns eines Besseren belehrt.

    Nur da genau liegt unsere Feststellung: weder im Westen noch sonstwo tut sich was Neues. Und schon gar nicht in der Schweiz!!!

    Wenn aber irgendwo da draussen jemand ist und dies liest, der weiss, dass unsere Regierung sich nicht im Moment um "schwierige" Themen drückt (tja, die Wahlen stehen schon bald an...) und beim Thema E-Zigarette irrend in der Gegend herumeiert - der soll uns doch bitte melden, was sich tut. Wir würden uns so was von freuen über echte Neuigkeiten und klare Fakten, zur Abwechslung mal... ihr nicht auch?

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